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Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen Sie auf der Internetseite der LEADER-Region "Elbe-Saale" im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Durch die LEADER-Region fließen die Elbe und die Saale. Überregional bekannt und beliebt ist der Elberadwanderweg. In Calbe zweigt der Saaleradwanderweg ab. Auf dem Weg liegt die verwunschene Insel Gottesgnaden.
Seit 2007 nimmt die Region mit weiteren 22 Lokalen Aktionsgruppen in Sachsen-Anhalt an LEADER teil. Die Lokalen Aktionsgruppen versuchen tatkräftig und kreativ, die Fragen der Gegenwart zu lösen. Wir möchten Sie einladen, die LEADER-Methode für die Umsetzung Ihrer Projektideen zu nutzen. Die nachfolgenden Seiten sollen Sie darüber informieren, wie das geschehen kann.

 


 

Stichtag 01. September 2016 für die Projektsteckbriefe für die Prioritätenliste 2017!

Sie haben die Idee für ein Projekt oder Vorhaben und möchten sich zur Umsetzung um eine bevorzugte Förderung über die LEADER-Region „Elbe-Saale" im Salzlandkreis bewerben? Die Entwicklung und Antragstellung zur Umsetzung einer Projektidee ist eine besondere Herausforderung!

Wir unterstützen Sie dabei, den richtigen Weg zu finden!


Aktuelles

Demografiepreis Sachsen-Anhalt 2016

Das Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr ruft den diesjährigen Demografiepreis des Landes Sachsen-Anhalt aus. Mit dem „Demografiepreis 2016“ werden Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine, Netzwerke, öffentliche Verwaltungen oder Institutionen geehrt, die mit neuen Ansätzen, erfolgreich umgesetzten Ideen oder bereits nachhaltig wirkenden Initiativen den demografischen Wandel aktiv gestalten und zur Nachahmung anregen.

Ab sofort können Bewerbungen in den drei Kategorien eingereicht werden:

  • Bewegen: Perspektiven für Familien und Kinder,
  • Gestalten: bewährte Fachkräfte halten – neue Spezialisten begeistern
  • Verändern: Lebensfreude in Stadt & Land

Die Bewerbungsfrist endet am 23. September 2016. Informationen zur Bewerbung sind hier.


Mitteilung des Ministeriums für Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt

Novum in Sachsen-Anhalt – CLLD

CLLD schickt sich an, eine Marke zu werden. LEADER hat dies in Sachsen-Anhalt und bundesweit bereits geschafft. CLLD steht für Community-Led Local Development (deutsch: Lokale Entwicklung unter der Federführung der Bevölkerung) und ist die übergreifende Anwendung der LEADER-Methode in den EU-Fonds der Europäischen Union, wie zum Beispiel im Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und im Europäischen Sozialfonds (ESF).
Schon im April hatten sich Vertreter der Europäischen Kommission aller drei Fonds, ESF, EFRE und ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) bei einem zweitägigen Besuch in Magdeburg davon überzeugen können, dass CLLD auf einem guten Weg ist und Sachsen-Anhalt hier eine echte Vorreiterrolle für Deutschland übernimmt.
Über LEADER/CLLD stehen ausschließlich den Akteuren aus den Lokalen Aktionsgruppen Finanzmittel für die Umsetzung ihrer individuellen lokalen Entwick-lungsprojekte zur Verfügung. Erstmals wurden nun die 23 LEADER/CLLD-Regionen in Sachsen-Anhalt mit Finanzmitteln der EU-Fonds EFRE und ESF aus-gestattet. Die im Mai verteilte Rate umfasst rund 11 Mio. Euro EU-Mittel (rund 7 Mio. Euro EFRE-Mittel, rund 4 Mio. Euro ESF-Mittel). Mit diesem Finanzbudget ist eine wichtige Grundlage geschaffen, um in den Lokalen Aktionsgruppen nun auch an die Umsetzung von EFRE- und ESF-Projekten zu gehen.
Trotz gerade begonnener Ferien- und Urlaubszeit laufen die Arbeiten an den drei Förderrichtlinien, über die CLLD-Vorhaben gefördert werden sollen, auf Hochtouren. Im EFRE wird die CLLD-Förderung zum einen über die energetische Sanierung von Sportstätten, die für die breite Öffentlichkeit genutzt werden und sich außerhalb von Schulstandorten befinden, angeboten (Richtlinie STARK III plus EFRE). Zum anderen wird über CLLD die Förderung von Investitionen zur Verbesserung der Präsentation und nachhaltigen Nutzung des kulturellen Erbes (Kulturerbe-EFRE-Richtlinie) möglich sein. Beide Richtlinien zählen zu den Fach-programmen der EU-Fonds und beinhalten entsprechend den Besonderheiten des LEADER/CLLD-Verfahrens zusätzliche spezielle Regelungen für CLLD-Anträge, wie zum Beispiel andere Fördersätze.
Die dritte Richtlinie dient nunmehr auch der Umsetzung der für CLLD im ESF reservierten Mittel. Das Besondere daran ist, dass CLLD auch inhaltlich in die bereits seit 2015 veröffentlichte „Richtlinie LEADER“ des Ministeriums der Finanzen integriert wird. Damit speist sich eine Richtlinie erstmals aus zwei europäischen Fonds (ELER und ESF) und schafft ein komplexes Angebot, das über den Standard der Fachprogramme hinausgeht. Für die potenziellen Förderantragsteller stellt diese um ESF-Themen ergänzte und dann unter geändertem Namen in Kürze neu erscheinende „Richtlinie LEADER und CLLD“ eine Erleichterung dar, da vielfältige Fördermöglichkeiten kompakt in einer Rechtsgrundlage vereint sein werden.

Zentraler Ansprechpartner und Beratungsstelle für die Themen CLLD sowie LEADER ist das Landesverwaltungsamt in Halle (Saale). Außerdem sind auf der Internetseite http://www.leader.sachsen-anhalt.de alle notwendigen Informationen rund um LEADER/CLLD zu finden.


 

LEADER-Netzwerk Sachsen-Anhalt wählt Sprecher

Alle Lokalen Aktionsgruppen in Sachsen-Anhalot organisieren sich im LEADER-Netzwerk Sachsen-Anhalt. Als Vertreter gegenüber dem Finanzministerium und dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung gibt es einen Sprecher und neuerdings auch zwei Stellvertreterinnen: Als Sprecher wurde Herr Dr. Wolfgang Bock wiedergewählt, seine Stellvertreterinnen sind Frau Gudrun Viehweg und Frau Heike Winkelmann. Die Aufgaben der Netzwerksprecher sind vielfältig. Neben der Repräsentationsrolle innerhalb von Sachsen-Anhalt, soll das Netzwerk zukünftig auch auf Bundesebene vertreten sein. Informationen zum LEADER-Netzwerk finden sich unter www.leader.sachsen-anhalt.de


 

Gründung der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Regionen in Deutschland

Am 21. Juni 2016 wurde in Göttingen die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Regionen in Deutschland – kurz BAG LAG – gegründet.

Über 35 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen an der Gründungsversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Regionen in Deutschland teil. Die Bundesarbeitsgemeinschaft wird zukünftig die Interessen der deutschen Lokalen Aktionsgruppe auf europäischer Ebene vertreten. Bislang hatte die Bundesarbeitsgemeinschaft keine Rechtsform. Damit konnte sie auch in keinem offiziellen Gremium der EU Mitglied werden und damit Deutschland, als größten Nettozahler der EU, auch nicht mit einem Stimm-recht vertreten. Die Bundesarbeitsgemeinschaft hat sich jetzt die Rechtsform eines Vereins gegeben. Mitglied können alle Lokalen Aktionsgruppen in Deutschland oder deren Landesnetzwerke werden. Auch für außerordentliche Mitglieder ist der Verein offen. Dies ist zum Beispiel für die ILE-Regionen interessant, denn die Rahmenbedingungen, um die die Bundesarbeitsgemeinschaft verhandelt, betreffen auch diese.

Neben dem Stimmrecht in anderen europäischen Gremien wie zum Beispiel dem Europäischen Verband der LEADER-Regionen (ELARD) hat die Bundesarbeitsgemeinschaft jetzt auch die Möglichkeit eigene Förderanträge zu stellen.

Als Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft wurde Herr Hartmut Berndt einstimmig gewählt. In den Vorstand wurden Frau Ines Kinsky, Regionalmanagerin der LEADER-Region Saalfeld Rudolstadt (Thüringen) und Herr Thomas Disser, Regionalmanager der LEADER-Region Odenwald (Hessen) gewählt. Sitz der Bundesarbeitsgemeinschaft ist Göttingen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft wird sich als erstes der Öffentlichkeitsarbeit und der Mitgliederwerbung widmen. Eine Internetseite besteht zurzeit noch nicht. Interessierte Lokale Aktionsgruppen können sich aber auf der Internetseite der deutschen Vernetzungs-stelle (dvs) informieren. Hier sind auch die Satzung sowie der Mitgliedsantrag zu finden. Die Jahresgebühr beträgt 300 Euro.


 

Ministerpräsident Reiner Haseloff eröffnet LEADER-Projekt „Ringheiligtum Pömmelte“

Bei schönstem Wetter und unter großem Zuschauerandrang wurde am 21.06.2016 das „Ringheiligtum Pömmelte“ von Ministerpräsident Reiner Haseloff, Kultus-Staatssekretär Gunnar Schel-lenberger und Landrat Markus Bauer feierlich eingeweiht.

Beim Ringheiligtum Pömmelte handelt es sich um einen Kultplatz aus dem Ende des dritten Jahrtausend vor Christus und wird bereits als „Klein-Stonehenge“ bezeichnet. Die Re-konstruktion des sogenannten Ringheiligtums erfolgte am Originalfundort in Pömmelte. Neben der Rekonstruktion der Anlage wurden begleitende Infrastrukturmaßnahmen wie ein Aussichtsturm, ein Radweg, ein Parkplatz sowie die Beschilderung realisiert.

Nachdem durch Ausgrabungen im Jahre 2006 die historischen Funde entdeckt wurden, wurde das Projekt 2013 auf Platz 1 der Prioritätenliste der Lokalen Aktionsgruppe „Elbe-Saale“ gesetzt. Die LEADER-Region „Elbe-Saale“ hat mit der Bereitstellung von über 300.000 Euro EU-Fördermitteln einen wesentlichen Beitrag bei der Gesamtfinanzierung und bei der Umsetzung des Großprojektes geleistet. Das Ringheiligtum ist eines der Leuchtturmprojekte der LEADER-Region „Elbe-Saale“ und gleichzeitig eine bedeutende Station der touristischen Markensäule „Himmelswege“ des Landes Sachsen-Anhalts.

weitere Fotos

► Pressebericht der Volksstimme

► Pressebericht der Mitteldeutschen Zeitung

► TV-Beitrag des MDR


 

Land Aktuell - Newsletter der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume

dvs - LogoDen aktuellen Newsletter "Land Aktuell" (Ausgabe 4/2016) mit verschiedenen Themen, Terminen und Veröffentlichungs- und Veranstaltungshinweisen zum Thema ländlicher Raum finden Sie hier.

 

 


 

Offizielle Anerkennung der LEADER-Region Elbe-Saale

Auf der Festveranstaltung am 20.08.2015 im Roncalli-Haus in Magdeburg gab Minister Bullerjahn offiziell die LEADER-Regionen für die EU-Förderperiode 2014-2020 in Sachsen-Anhalt bekannt. 23 Regionen hatten sich als LEADER-Region beworben und 23 wurden anerkannt. Mit dabei die LEADER-Region „Elbe-Saale“. Damit eröffnet sich für die LEADER-Region „Elbe-Saale“ nach erfolgreichem Abschluss der EU-Förderperiode 2007-2013 erneut die Chance EU-Fördermittel in Millionenhöhe einzuwerben.

Die Zulassungsurkunden wurden gemeinsam durch Herrn Minister Bullerjahn, Frau Staatssekretärin Keding und Herrn Präsident Pleye an die Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppe übergeben. Zu dieser Festveranstaltung waren neben den Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppen auch alle Landkreise und Kommunen, die als Auftraggeber für die Lokalen Entwicklungsstrategien gewirkt haben, eingeladen.

Mit dieser Anerkennung stehen der Region wieder Fördermittel für die Förderperiode 2014-2020 aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Verfügung. In der neuen Förderperiode gibt es zudem eine Weiterentwicklung durch den CLLD-Ansatz („Community Led Local Development“). Dies bedeutet so viel wie "Gemeinschaftsgeführte lokale Entwicklung“, was wiederum dem bereits bekannten "Bottom-up-Prinzip" entspricht. Neu ist dabei die Zugriffsmöglichkeit auf Investitionsprioritäten der beiden anderen EU-Fonds, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Europäischen Sozialfonds (ESF). Durch das Zusammenspiel der drei verschiedenen Fonds entsteht ein deutlich vergrößertes Förderspektrum, so dass die Wirksamkeit von Vorhaben, die dem LEADER/CLLD-Ansatz folgen, verbessert werden kann.

Eine zentrale Rolle spielt bei der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie die Lokale Aktionsgruppe „Elbe-Saale“ (LAG). Ihr gehören neben den Kommunen über 30 so genannte Wirtschafts- und Sozialpartner an. Die Lokale Aktionsgruppe entscheidet zukünftig über die Vergabe der Fördermittel in ihrer Region. Unter dem Motto „Elbe-Saale, historisch – natürlich – bedeutend“ sind alle Bürgerinnen und Bürger aus der Region „Elbe-Saale“ aufgefordert, sich mit Ideen, Projekten oder ihre Mitarbeit in den Prozess einzubringen. Dabei geht es um die Themen Tourismus und Kultur, Miteinander der Generationen sowie Hochwasserschutz und Vernässung.

Seit 2007 arbeitet die Lokale Aktionsgruppe „Elbe-Saale“ erfolgreich zusammen. In der vergangenen Förderperiode 2007-2013 konnten dadurch über 70 Projekte umgesetzt und über 3 Millionen Euro EU-Fördermittel eingeworben werden. Diese Arbeit soll jetzt als bestätigte LEADER-Region fortgesetzt werden.

Die offizielle Pressemitteilung des Finanzministerium finden Sie hier. Weitere Fotos finden Si in der Fotogalerie.

(Foto: Robin Wittrisch)


 

Lokale Entwicklungsstrategie "Elbe-Saale" eingereicht!

Der erste Schritt ist getan! Mit dem 31.03.2015 endete die Frist zur Einreichung eines Beitrages im Rahmen des "Wettbewerbsaufruf CLLD/LEADER 2014 - 2020". Bereits am 26. März 2015 wurde die Lokale Entwicklungsstrategie (LES) "Elbe-Saale" beim Landesverwaltungsamt in Halle fristgerecht abgegeben. Mit dieser Entwicklungsstrategie bewirbt sich die Interessengruppe "Elbe-Saale" erneut um die Anerkennung als CLLD/LEADER-Region. Rund 160 Menschen haben in den vergangenen drei Monaten im Rahmen der Arbeitssitzungen bzw. der Ideenkonferenz sowie in vielen weiteren Beratungsgesprächen an der Entstehung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) "Elbe-Saale" mitgearbeitet. Mit Ablauf der Frist am 31.03.2015 endet nun der Wettbewerb. Die Interessengruppe "Elbe-Saale" muss sich nun bis zur Anerkennung der LEADER-Regionen noch etwas gedulden, da die Prüfung voraussichtlich bis zum August 2015 dauern wird.

 

 

 

 


 

Es bewegt sich was – Ideenkonferenz „Elbe-Saale“ großer Erfolg!

Der Einladung zur Ideenkonferenz „Elbe-Saale“ am 28. Januar 2015 waren über 70 Bürgerinnen und Bürger aus der Region gefolgt. Dietrich Heyer, der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe, begrüßte die Teilnehmer und lud alle ein, auch zukünftig an diesem LEADER-Prozess mitzuarbeiten. Herr Dr. Herwarth, Vertreter des Finanzministeriums, führte die Teilnehmer anschließend in das Thema LEADER ein. Die LEADER-Region „Elbe-Saale“ konnte in der letzten Förderperiode über 3 Mio. Euro EU-Fördermittel einwerben und mit dieser Größenordnung kann die Region auch in der neuen Förderperiode 2014-2020 rechnen. Neben den Erfolgsfaktoren von LEADER erläuterte Herr Dr. Herwarth vor allem die neuen Möglichkeiten, die sich der Förderperiode 2014-2020 für die Regionen in Sachsen-Anhalt ergeben.

 

 

 

Dies sind:

  •  Neuausrichtung der öffentlichen Daseinsvorsorge
  •  Begleitung des demografischen Wandels
  •  Interkommunale Zusammenarbeit, insbes. Vernetzung Stadt und Umland
  •  Stärkung der touristischen Markensäulen des Landes
  •  Energieeffizienz, Versorgung mit erneuerbaren Energien
  •  Wissensbasierte innovativer Ansätze in der Wirtschaft
  •  Verknüpfung von Ökologie und Kulturlandschaften

Darüber hinaus können die Lokalen Aktionsgruppen auch Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Europäischen Regionalfonds einwerben. Mit dieser Einführung ging es in drei Diskussionsrunden zu fünf Fragestellungen zu den Themen Lebensqualität, Armutsrisiken, Tourismus sowie Vernetzung. Moderiert wurden die Ideentische von den Bürgermeistern Sven Hause (Calbe) und Kay Gericke (Biederitz) sowie Prof. Dr. Martin Kütz aus Plötzky, Frau Pasche aus Gnadau und Herrn Dr. Randel aus Leitzkau. Nach den drei Diskussionsrunden stellten die Moderatoren die Ergebnisse vor. Deutlich wurde, dass sich die Region als Tourismusregion gegenüber der Stadt Magdeburg stärker profilieren muss. „Wir haben in der letzten Förderperiode mit der Projektförderung Stückwerk betrieben. Jetzt müssen wir die Region als Ganzes betrachten, um zielgerichtet handeln zu können“, so Peter Randel. Mit Hilfe eines gemeinsamen Tourismuskonzeptes verbunden mit einem eigenen Logo, einer Internetseite und einer Broschüre soll die Entwicklung der Region unterstützt werden, um u.a. die Verweildauer der Gäste in der Region zu erhöhen und Touristen aus der Stadt Magdeburg in die Region zu locken. Zu einem Tourismuskonzept gehört aber auch ein Beschilderungskonzept, das auf interessante Punkte außerhalb der touristischen Routen hinweist. Und in einem waren sich alle einig: die Region hat sehr viel zu bieten! Neben diesem touristischen Aspekt spielt die Entwicklung der ländlich geprägten Städte und Ortschaften eine zentrale Rolle. Bei allen Maßnahmen und auch hier waren sich die Diskussionsteilnehmer wieder einig, geht es nicht nur um die Älteren oder die Jüngeren, sondern um das Miteinander der Generationen. Stichworte waren Mehrgenerationenhäuser, dörfliche Treffpunkte, Versorgung und Mobilität. Herr Heyer bedankte sich bei allen ganz herzlich für die Unterstützung und Mitarbeit. „Wir werden die Ergebnisse der Veranstaltung jetzt auswerten und in der nächsten Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe diskutieren. Eins steht aber jetzt schon fest, ohne Ihre Mitarbeit wären wir nicht zu einem solchen Ergebnis gekommen.“

Weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie.


Die Lokale Aktionsgruppe „Elbe-Saale“ sucht für ihre Arbeit weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter

Seit 2007 existiert die Leaderregion „Elbe-Saale“. Zur Region gehören die Gemeinde Biederitz sowie die Städte Gommern, Schönebeck, Barby und Calbe. Entscheidendes Organ dieser Region ist die Lokalen Aktionsgruppe „Elbe-Saale“, die aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Region besteht. Die Lokale Aktionsgruppe hat sich bereits Anfang diesen Jahres dazu entschlossen, auch in der EU-Förderperiode 2014-2020 aktiv zu bleiben. Damit eröffnet sich für die Region die Chance, EU-Fördermittel in die Region „Elbe-Saale“ zu holen. In der vergangenen Förderperiode 2007-2013 waren dies allein 3,2 Mio. Euro.

Und diese Erfolgsgeschichte soll jetzt fortgeführt werden. Hierzu sucht die Lokale Aktionsgruppe „Elbe-Saale“ weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region sowie Projektideen. Die thematischen Schwerpunkte der Region liegen in der touristischen Stärkung der Region sowie im Bereich der sozialen Daseinsvorsorge zur Sicherung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Beispielhafte Projekte der letzten Förderperiode waren z.B. die Umnutzung des Saalehofes auf der Saaleinsel Gottesgnaden zu einer Übernachtungsherberge für Radfahrer oder die Rekonstruktion der historischen Kreisgrabenanlage bei Pömmelte. Erst Anfang Oktober wurde das Leadervorhaben Kinderspielplatz in Heyrothsberge eingeweiht.

Bis Ende März 2015 muss die neue Lokale Entwicklungsstrategie für die Region „Elbe-Saale“ erarbeitet werden. Wenn Sie Lust haben hieran und zukünftig mitzuwirken, nehmen Siegerne Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf Sie!


"LEADER on tour"

Die Initiative „LEADER on tour“ geht von Akteuren der Regionalentwicklung bzw. Regionalmanagementstellen aus und richtet sich an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Lokaler Aktionsgruppen (LAG’s) in Europa. Übergeordnetes Ziel ist die Vermittlung von Know-how zwischen den LAG’s und ein professioneller Erfahrungsaustausch, um einen organisierten Lernprozess in Gang zu setzen. Beteiligte LAG’s bieten über "LEADER on tour" Pakete zum Erfahrungsaustausch und zur Wissensvermittlung an.

Zur Plattform "LEADER on tour" geht es hier.

(Quelle: www.leader-on-tour.eu/de)